Mai 09
Das Osterwochenende hat es mal wieder bewiesen: der Sommer steht vor der Tür. Da werden die ersten gemeinsamen Ausflüge in die grüne Natur gemacht worden sein und manch einer wird auch schon an die Urlaubszeit denken. Und das heißt für viele Meer oder zumindest Schwimmbad. Und aus diesem Grund wird sich jetzt manch einer auch sagen, dass es nun langsam Not tut, mit etwas Sport die Winterpfunde wieder loszuwerden, denn schließlich will man am Strand oder im Bad eine gute Figur machen.
Dabei gibt es verschieden Möglichkeiten, dieses Vorhaben anzugehen. Diäten oder regelmäßige Besuche im Fitnessstudio sind nur zwei der unzähligen Möglichkeiten. Doch die beiden stehen auch exemplarisch dafür, dass diese Wege bei vielen einige Mühe kostet und wenig Spaß bringt. Doch so muss es nicht sein, denn es geht auch anders.
Ein Sport, der Spaß macht und gleichzeitig auch die Fitness trainiert, ist zum Beispiel das Mountainbiking. Mountainbiking hat darüber hinaus aber auch noch weitere Vorteile. So lässt sich mit dem Fahrrad auch die Umgebung erkunden und der Sport wird so quasi nebenbei erledigt. Das ist erholsam und spannend, denn einerseits ist man draußen in der Natur, andererseits kann man mit dem Mountainbike Ziele erreichen, die beispielsweise bei einer Wanderung nur schwer als Tagesziel zu schaffen sind. Wer es dagegen etwas sportlicher mag, sucht sich die entsprechenden Strecken zum Mountainbiking nach seinen Vorlieben aus. Je nachdem, wie viele Höhenmeter überwunden werden oder wie anspruchsvoll die Piste durch den Wald ist, kann der Ausflug mit dem Rad dann fast schon zum Leistungssport werden.
Doch gerade die Bandbreite zwischen erholsamem Freizeitsport und Fitness- und Actionsport macht das Mountainbiking so attraktiv. Wer es bisher noch nicht probiert hat, sollte es aus diesem Grund unbedingt einmal versuchen. Gerade zusammen mit einigen Freunden wird der Fahrradausflug so schnell zu einem unvergesslichen Gruppenerlebnis, bei dem auch noch ordentlich Kalorien verbrannt werden.
Mai 08
Das Fliegen ist ein Menschheitstraum. Und so verwundert es nicht, dass sich auch Kinder oft nichts sehnlicher wünschen, als fliegen zu können. Doch anders als die Erwachsenen denken sie dabei nicht an irgendwelche Fluggeräte wie Gleitschirme, Ultraleichtflieger oder Flugzeuge, sondern sie wünschen sich, einfach so zu fliegen. Am nächsten an diese Erfahrungen kommen die Kinder dabei beim Trampolinspringen. Und genau aus diesem Grund ist dieses bei Kindern so beliebt.
Dabei unterscheidet sich ein Kindertrampolin in einigen Punkten von denen für Erwachsene und den Wettkampftrampolinen. Doch manch einer wird vielleicht gar nicht wissen, dass Trampolinspringen auch eine Olympische Disziplin ist. Doch seit den Olympischen Spielen im Jahr 2000 in Sydney gehört dieser Sport zu den dort vertretenen Wettkampfsportarten.
Dabei ist das Trampolin noch gar kein so altes Sportgerät. Den Anfang erlebte es im Zirkus. Dort war für die Hochartisten ein Sicherheits-Fangnetz unter dem Seil oder dem Trapez aufgespannt, das trampolinähnliche Eigenschaften aufwies. Die Hochartisten ließen sich zum Abschluss ihrer Vorstellung in das Netz fallen und turnten dort als Zugaben noch einige Salti. So entstand die Idee, dieses zu einer eigenständigen Nummer auszubauen und in den 1930er Jahren wurde daraus ein eigenes Sportgerät. Als Erfinder gelten dabei der US-amerikanische Hochartist Georg Nissen und Larry Griswold.
Aber was sind nun die Unterschiede zwischen Kindertrampolinen und den Modellen für Erwachsene? In erster Linie sind die Kindertrampoline mehr auf Sicherheit hin ausgelegt. Der Federweg des Trampolintuchs ist deutlich geringer, wodurch die Kinder weniger hoch springen können und sich in der Folge auch deutlich weniger verletzen können. Viele Modelle für Kinder verfügen außerdem über ein Sicherheitsnetz, welches verhindert, dass die Kinder beim Springen seitwärts herausfallen können. Ein Vorteil der Kindertrampoline ist zudem, dass sie kleiner, leichter und einfacher zu transportieren sind. So eigenen sich diese auch optimal für den eigenen Garten. Trampoline sind übrigens nicht nur ein Spielzeug, denn über sie lernen die Kinder auch ein Gefühl für die eigene Balance zu entwickeln. Sie stärken so ihre Wahrnehmung, ihr Körpergefühl und damit verbunden auch ihr Selbstbewusstsein.