Fliegen lernen mit einem Kindertrampolin
Das Fliegen ist ein Menschheitstraum. Und so verwundert es nicht, dass sich auch Kinder oft nichts sehnlicher wünschen, als fliegen zu können. Doch anders als die Erwachsenen denken sie dabei nicht an irgendwelche Fluggeräte wie Gleitschirme, Ultraleichtflieger oder Flugzeuge, sondern sie wünschen sich, einfach so zu fliegen. Am nächsten an diese Erfahrungen kommen die Kinder dabei beim Trampolinspringen. Und genau aus diesem Grund ist dieses bei Kindern so beliebt.
Dabei unterscheidet sich ein Kindertrampolin in einigen Punkten von denen für Erwachsene und den Wettkampftrampolinen. Doch manch einer wird vielleicht gar nicht wissen, dass Trampolinspringen auch eine Olympische Disziplin ist. Doch seit den Olympischen Spielen im Jahr 2000 in Sydney gehört dieser Sport zu den dort vertretenen Wettkampfsportarten.
Dabei ist das Trampolin noch gar kein so altes Sportgerät. Den Anfang erlebte es im Zirkus. Dort war für die Hochartisten ein Sicherheits-Fangnetz unter dem Seil oder dem Trapez aufgespannt, das trampolinähnliche Eigenschaften aufwies. Die Hochartisten ließen sich zum Abschluss ihrer Vorstellung in das Netz fallen und turnten dort als Zugaben noch einige Salti. So entstand die Idee, dieses zu einer eigenständigen Nummer auszubauen und in den 1930er Jahren wurde daraus ein eigenes Sportgerät. Als Erfinder gelten dabei der US-amerikanische Hochartist Georg Nissen und Larry Griswold.
Aber was sind nun die Unterschiede zwischen Kindertrampolinen und den Modellen für Erwachsene? In erster Linie sind die Kindertrampoline mehr auf Sicherheit hin ausgelegt. Der Federweg des Trampolintuchs ist deutlich geringer, wodurch die Kinder weniger hoch springen können und sich in der Folge auch deutlich weniger verletzen können. Viele Modelle für Kinder verfügen außerdem über ein Sicherheitsnetz, welches verhindert, dass die Kinder beim Springen seitwärts herausfallen können. Ein Vorteil der Kindertrampoline ist zudem, dass sie kleiner, leichter und einfacher zu transportieren sind. So eigenen sich diese auch optimal für den eigenen Garten. Trampoline sind übrigens nicht nur ein Spielzeug, denn über sie lernen die Kinder auch ein Gefühl für die eigene Balance zu entwickeln. Sie stärken so ihre Wahrnehmung, ihr Körpergefühl und damit verbunden auch ihr Selbstbewusstsein.